Hevy Test 2026: Kostenloser Gym-Tracker mit festem Feed - Strongbro
Kurze Antwort
Hevy ist ein kostenloser, auf Tippen basierender Workout-Tracker für iPhone, Android, Apple Watch, Wear OS und das Web. Entwickelt von Hevy Studios in Girona, Spanien, erreicht er im US App Store bei ca. 92.000 Bewertungen einen Schnitt von 4,9. Die kostenlose Version ist solide, aber auf vier Routinen, sieben eigene Übungen und drei Monate Historie begrenzt; Pro kostet $23.99 pro Jahr oder $74.99 lebenslang. Ein Konto ist Pflicht, Daten liegen auf Hevy-Servern und der Discover-Feed lässt sich nicht vom Startbildschirm entfernen.
Hevy ist das Trainingstagebuch, von dem die meisten Athleten schon gehört haben. Die Zahlen sprechen für sich: kostenloser Download, keine Werbung, ein Schnitt von 4,9 bei etwa 92.000 Bewertungen im US App Store und über 16 Millionen Nutzer laut Website. Dieser Test betrachtet Hevy auf Basis der offiziellen Angaben von Website, App Store, Hilfecenter und Datenschutzrichtlinie vom 11. September 2026. Nicht belegte Punkte sind als ungeprüft markiert.
Was Hevy ist
Hevy ist ein auf Tippen basierender Gym-Tracker und Routinenplaner der Hevy Studios S.L. aus Girona, Spanien, gegründet 2019 von Guillem Ros und Desmond McNamee. Die App läuft auf iPhone, iPad, Apple Watch, Android, Wear OS und als Web-App. Ein zweites Produkt, Hevy Coach, ermöglicht es Personal Trainern, Programme an Klienten zu verteilen. Die aktuelle iOS-Version 3.1.13 erschien am 9. September 2026, benötigt iOS 15.1 oder neuer und ist 288,5 MB groß.
Die Philosophie ist zurückhaltend: Die App schreibt Athleten nicht vor, wie sie trainieren sollen. Die Features basieren auf drei Säulen: Workout-Logging, Fortschrittsanalyse und Socializing – letzteres unterscheidet Hevy von einem klassischen Logbuch.
Preise im Überblick
Die App ist kostenlos und finanziert sich durch In-App-Käufe. Der US App Store listet vier Optionen: Hevy Pro - Monatlich $2.99, Hevy Pro - Jährlich $23.99, Hevy Pro - Lebenslang $74.99 sowie eine zweite monatliche Option für $3.99. Pro kann auch über das Web erworben werden.
Die Vergleichstabelle von Hevy ist transparent. Die Gratis-Version bietet bis zu vier Routinen, sieben eigene Übungen und drei Monate Datenhistorie. Messungen sind auf Körpergewicht und Taillenumfang begrenzt; Körperfett, Hals- und Bizepsumfang sind Pro-Features. Fortgeschrittenes Tracking (Muskelverteilung, Bestenlisten, Monatsberichte) deckt in der Gratis-Version nur Hauptübungen ab, in Pro alles. Aufwärmrechner und Hevy Trainer sind exklusiv für Pro-Nutzer.
Vor dem Kauf: Alle Workouts sind auf 150 Sätze limitiert, auch in Pro. Eine kostenlose Testphase gibt es nicht; die Beschreibung nennt ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Rabattaktionen von 50 Prozent auf das erste Jahr finden mehrmals jährlich statt, lebenslange Lizenzen sind nie reduziert, und das Abo ist nicht Teil der Apple Familienfreigabe. Bei einem Downgrade bleiben bestehende Routinen erhalten, neue können jedoch nicht erstellt werden.
Was wirklich gut ist
Das Logging ist vollständig. Sätze können als Aufwärmen, normal, Drop-Satz, Versagen oder Supersatz markiert werden. Inklusive RPE, Werten aus dem letzten Training, automatischen Pausentimern, Aufwärmrechner, Scheibenrechner und Notizen. Du startest von einem leeren Workout, einer gespeicherten Routine oder einer Kopie eines vergangenen Trainings.
Die Bibliothek ist umfangreich. Über 400 Übungen mit Animationen, Anleitungen und Historie, plus eigene Übungen. Die Routinen-Bibliothek enthält 26 vorgefertigte Programme für Zuhause, Reisen, Kurzhanteln, Bänder, Cardio, HIIT, Fitnessstudio und Bodyweight.
Rekorde sind detailliert. Höchstgewicht, geschätztes 1RM, Bestwerte bei Volumen und Sätzen, längste Distanz/Zeit sowie Live-PR-Benachrichtigungen während des Trainings.
Die Analysen sind breit gefächert. Diagramme zu Volumen, Bestgewicht und Gesamtwiederholungen pro Übung, eine 7-Tage-Heatmap, Satzanzahl pro Muskelgruppe, Muskelverteilung, Monatsberichte und Jahresrückblicke.
Die Plattform-Unterstützung ist führend. Eine eigenständige Apple Watch App mit Sync, Herzfrequenz, Komplikationen und Offline-Modus; Wear OS; iPad-App; Web-App; Live Activities, Widgets und Dark Mode. Workouts exportieren via HealthKit zu Apple Health; Strava, MyFitnessPal und Google Fit werden unterstützt. Garmin ist laut Hevy noch nicht möglich.
Cloud-Backup ist Standard. Ein neues Gerät stellt alle Daten nach dem Login wieder her. Workouts und Messungen lassen sich in den Einstellungen als CSV exportieren.
Was schwach ist oder fehlt
Kein Voice-Logging. Die Eingabe erfolgt ausschließlich über Tippen. Weder in den Features noch im Hilfecenter findet sich ein Hinweis auf Spracheingabe. Für Athleten mit kurzen Pausen ist das Tippen zwischen den Sätzen ein Zeitfresser.
Der Feed lässt sich nicht vollständig entfernen. Laut Hilfecenter bleibt der Discover-Feed auf dem Startbildschirm, auch wenn man das Profil auf privat stellt. Wer ein reines Logbuch will, bekommt trotzdem das soziale Schaufenster.
Konto-Pflicht und Datenspeicherung. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail, Apple oder Google. Daten liegen auf Hevy-Servern, nicht lokal auf dem Gerät. Das ist praktisch für Backups, schafft aber eine Abhängigkeit.
Offline-Logging am Handy ist undokumentiert. Es gibt keine Informationen zur Offline-Nutzung der Handy-App, daher ist das Verhalten im Funkloch unklar.
Die Gratis-Version hat harte Grenzen. Vier Routinen und drei Monate Historie reichen für Anfänger. Wer einen Push/Pull/Legs-Split trainiert oder Vergleiche zum Vorjahr will, muss zahlen.
Import ist eingeschränkt. Hevy importiert nur CSV-Dateien aus der Strong-App, und das nur auf Englisch. Andere Formate werden nicht unterstützt.
Körper-Tracking ist manuell. Es gibt keine KI-gestützte Körperanalyse. Der Hevy Trainer nutzt keine KI, was ehrlich ist, aber die KI-Features beschränken sich auf das Senden von Workouts an ChatGPT/Claude. Mit 288,5 MB ist die App zudem recht groß.
Datenschutz laut Hevy
Die Datenschutzrichtlinie ist auf iubenda gehostet (hevyapp.com/legal/privacy-policy) und wurde am 4. Juni 2026 aktualisiert. Verantwortlich ist die Hevy Studios S.L. in Girona, Spanien.
Zur Datenerhebung: Erfasst werden Tracker, Nutzungsdaten, Name, Benutzername, Geschlecht, Geburtsdatum, E-Mail, Passwort, Aktivitätsdaten, Zahlungsinfos und Kontakte-Zugriff.
Zum Speicherort: Die Daten liegen auf geografisch verteilten Servern. Drittanbieter sind u.a. Adjust GmbH, Amplitude Inc., Google Analytics und TestFlight.
Positiv: Hevy nutzt laut eigener Aussage keine Cookies für personalisierte Werbung und bietet eine einfache Account-Löschung an.
Für wen Hevy geeignet ist
Hevy ist ideal für Athleten, die mit Freunden trainieren, eine Community suchen, zwischen Android und Apple wechseln oder eine große Übungsbibliothek schätzen. Wer Cloud-Backup bevorzugt und mit den Limits der Gratis-Version auskommt oder $23.99 pro Jahr zahlen möchte, ist hier richtig.
Weniger geeignet für Nutzer, die schnellstmöglich loggen wollen, keine sozialen Feeds sehen möchten oder ihre Daten ausschließlich lokal speichern wollen.
Vergleich mit Strongbro
Strongbro ist fokussierter. Das primäre Logging erfolgt per Spracheingabe: Ein Satz beschreibt das Training, die Sätze werden zur Bestätigung angezeigt und erst nach dem Tippen auf Fertig gespeichert. Es gibt keinen Feed und keine Accounts; Daten bleiben auf dem iPhone mit optionalem iCloud-Sync. Das Körper-Tracking nutzt einen KI-Physique-Scan, der Fotos bewertet und Trends visualisiert. Kosten: $14.99 pro Jahr oder $19.99 lebenslang nach 3 Tagen Testzeit, im Vergleich zu Hevy ($23.99/$74.99).
Was Strongbro fehlt, hat Hevy: Apple Watch App, Apple Health Export, Android/Web-Versionen, Programm-Bibliothek und Community. Wenn das wichtig ist, ist Hevy die bessere Wahl. Der vollständige Vergleich findet sich unter Strongbro vs Hevy.
Fazit
Hevy verdient seine Bewertungen. Das Logging ist gründlich, die Bibliothek tief, die Plattform-Unterstützung exzellent und die Gratis-Version großzügig. Die Einschränkungen sind bewusste Entscheidungen: Nur Tipp-Eingabe, Account-Pflicht, Cloud-Speicherung und ein permanenter Discover-Feed. Wer ein soziales, plattformübergreifendes Logbuch sucht, ist bei Hevy richtig. Wer ein ruhiges Logbuch will, das lokal auf dem Handy lebt und nur einen Satz pro Training kostet, findet hier nicht das richtige Werkzeug.
Strongbro im App Store laden3 Tage kostenlos. Einmalig 19.99 für lebenslangen Zugriff.
Häufige Fragen
Was kostet Hevy Pro?
Laut US App Store Stand 11. September 2026: Hevy Pro - Monatlich $2.99, mit einer zweiten monatlichen Option für $3.99; Hevy Pro - Jährlich $23.99; Hevy Pro - Lebenslang $74.99. Laut Hevy-Hilfecenter gibt es für Neukunden gelegentlich 50 Prozent Rabatt auf das erste Jahr, lebenslange Lizenzen sind nie reduziert. Eine kostenlose Testphase wird nicht erwähnt.
Was verliert man in der kostenlosen Version von Hevy?
Hevy begrenzt die Gratis-Version auf vier Routinen, sieben eigene Übungen und drei Monate Datenhistorie. Messungen sind nur für Körpergewicht und Taillenumfang möglich. Der Aufwärmrechner fehlt, fortgeschrittenes Tracking ist auf Hauptübungen beschränkt und der Hevy Trainer ist Pro-exklusiv. Alle Versionen haben ein Limit von 150 Sätzen pro Workout.
Brauche ich ein Konto für Hevy?
Ja. Jeder Anmeldeprozess erfordert einen Login per E-Mail, Apple oder Google. Laut Datenschutzrichtlinie sind alle abgefragten Daten obligatorisch. Deine Workouts werden in deinem Profil auf Hevy-Servern gespeichert, nicht lokal auf dem Gerät.
Kann ich Hevy ohne Social-Feed nutzen?
Nur bedingt. Du kannst dein Profil auf privat stellen und vorgeschlagene Nutzer ausblenden, aber laut Hevy bleibt der Discover-Feed auf dem Startbildschirm bestehen. Es gibt aktuell keine Möglichkeit, ihn zu entfernen. Wer ein reines Logbuch ohne Feed sucht, wird hier nicht fündig.
Funktioniert Hevy mit Apple Watch und Apple Health?
Ja. Hevy bietet eine eigenständige Apple Watch App mit Routinen-Sync, Live-Sync zum iPhone, Herzfrequenz, Komplikationen und Offline-Workouts. Workouts werden via HealthKit in Apple Health exportiert, sobald dies in den Einstellungen aktiviert ist. Strava und MyFitnessPal werden über Apple Health oder Health Connect unterstützt; Garmin nicht.
Ist der Programm-Generator von Hevy KI-basiert?
Nein. Laut Hilfecenter basieren Hevy Trainer-Programme auf einem Algorithmus und nicht auf KI. Der Trainer ist ein Pro-Feature. In Version 3.1.13 kannst du ein abgeschlossenes Workout an ChatGPT oder Claude senden; zudem gibt es ein HevyGPT-Element.
Quellen
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung — Bewegung
- World Health Organization — physical activity fact sheet
- Hevy - Workout Tracker Gym Log on the App Store
- Hevy Pro Subscription: How to get Pro and What Does It Include (Hevy help center)
- How to keep my information private (Hevy help center)
- Hevy privacy policy (iubenda, updated June 04, 2026)
- Hevy features
Strongbro im App Store laden3 Tage kostenlos. Einmalig 19.99 für lebenslangen Zugriff.